Für Tine: Heute. Hier. Und jetzt.

Liebe Tine,

ich kann leider nicht in deiner Nähe sein, um dir zu helfen oder dich zu trösten, dass der Traum deines Cafés erst einmal geplatzt ist – erst einmal. Wer dich aber kennt,  weiß, dass das nicht das Ende ist. Um dich ein bisschen zu trösten, habe ich mich hingesetzt und dir ein paar Zeilen in Form eines kleinen Poetry geschrieben. Ich hoffe, es gefällt dir. Wir drücken euch die Daumen! Deine Simone

Heute. Hier. Und jetzt.

Ich nehme dich mit
auf eine Reise ins Glück.
Schließ mal die Augen
und lehn dich zurück.

Heute ist morgen.
Und was gestern war, ist uns heute egal.
Denn gestern können wir nicht ändern,
nur akzeptieren oder morgen verändern.
Gestern ist wie ein Meer aus 1.000 Farben,
in das wir uns versenken.
Um abzutauchen mit unseren Gedanken,
die uns traurig machen und krank.
Um am Meeresboden zu begraben,
was wir morgen nicht mehr wollen wagen.
Um nicht wegzuschmeißen,
was andere versuchen, von uns zu reißen.
Um recht zu bedenken, was wahr ist und falsch.
Dann aufzutanken mit positiven Gedanken
und im Sturm des Tages ganz neu anzufangen.

Ich nehme Dich mit
auf eine Reise ins Glück.
Schließ mal die Augen
und lehn dich zurück.

Wir beamen uns weg
aus dem Hier und dem Jetzt.
Und fliegen zusammen in anderes Heute,
das glücklich uns macht und Stärke uns gibt.
Spürst Du den Wind,
der unsere Nasen umweht?
Und hörst du die Möwe kreischen,
wenn sie mit der Wolke geht?
Hörst du die Welle,
die den Strand küsst wie ein Kind,
mal liebevoll sanft, mal harsch wie im Wind?
Fühlst du das Salz denn auch auf der Haut,
wie ein Kuss auf deine Lippen, die Augen gehaucht?

Wir, wir sind wie zwei Muscheln im Sand,
schlummernd mit Milliarden von Körnchen am Strand.
Wir halten unsere Nasen in die unverbrauchte Luft
und lassen das Gewesene einfach liegen wie einen Schuft.
Einen Lump, der nicht wusste,
was uns wie verletzt.
Der uns nicht mal kennt,
und nicht weiß, wer wie denkt.
Den Geist, der uns heimsucht
im Dunkeln bei Nacht,
den Schlaf raubt
wenn der Mond allseits die Erde bewacht.

Ich nehme Dich mit
auf eine Reise ins Glück.
Schließ mal die Augen
und lehn dich zurück.

Lass uns doch Träume in Leben verwandeln
und lass uns zusammen in Gedanken verbandeln,
um dann zu erkennen, welchen Weg wollen wir aushandeln.
Verbunden durch Gedanken,
verknüpft an einer Schnur,
die sich schlängelt durch Straßen, Bäume und Wege,
immer auf der Suche nach der wertvollsten Spur.
Einer Welt voller Rechte,
in der jeder dem anderen gleicht.
Nach einem Dasein,  das uns was Wert ist,
und das am Ende dann meint:
unser Traum war es Wert, jede Stunde, jeder Tag.
Jede Minute, die wir gekämpft haben,
Jahr für Jahr, Tage für Tag.

Du nimmst mich mit
auf eine Reise ins Glück.
Ich schließe die Augen,
und lehn mich zurück.

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