Kuchen aus aller Welt: Deutschland und der Butterkuchen

Kuchen Nummer 1 bei meiner Kuchenreise um die Welt kommt aus Deutschland – immerhin, hier lebe ich ja – und ist ein klassischer Butterkuchen! Ein toller Blechkuchen für Familienfeiern, Kindergeburtstage und einfach nur zum Nachmittagskaffee.

Warum Butterkuchen? Tja, ich habe ihn heute morgen gebacken, in Erinnerung an wundervolle Urlaube mit unseren Schweizer Freunden auf Sylt. Spätestens am zweiten Tag jedes Nordseeurlaubs verkündete meine Freundin Kristin, dass sie AUF jeden FALL erst einmal ein schönes Stückchen Butterkuchen kaufen müsste, um den Nachmittag genießen zu können. Und verschwand auf zur nächsten Bäckerei. Kristin, das Kuchenrezept ist für dich ganz persönlich 🙂

Der Kuchen ist leicht zu backen und auch etwas für Ungeübte. Und die einfachen Zutaten haben die meisten von uns sicher sowieso im Haus? Butter und Zucker – die beiden Zutaten machen den Kuchen in erster Linie aus, also ein gaaaaannnnnnz leichter Kuchen.

Butterkuchen wird übrigens oft mit Hefeteig gebacken – ich habe mich allerdings für die Version mit Rührteig entschieden. Es geht schneller und stellt die hungrige Familie zügig zufrieden 🙂

 

BUTTERKUCHEN

Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen.
Ein Backblech mit Butter fetten und kurz mit Mehl ausstäuben.

– 250g Mehl
– 250g Zucker
– 70g Butter
– 225g Schmand und
– 1EL Backpulver verrühren bis ein glatter Teig entsteht.

Dann den Teig auf dem Blech verteilen und 15 Minuten im Ofen backen. Achte auf deinen Ofen – wenn der Teig zu braun wird, den Kuchen auch schon eher aus dem Ofen nehmen, damit er nicht zu trocken wird.

Den Kuchen abkühlen lassen und den Ofen nicht ausschalten. Wir brauchen ihn noch!

Für den Belag mischt du

– 250g Zucker
– 2EL Milch
– 200g Butter
– 300g Mandelblättchen und
– 50g Mandelstifte

Streiche die Masse vorsichtig über den Blechkuchen aus, streue nochmal etwas Zucker über den Belag und backe den Kuchen nochmals 15 Minuten.

Dann den Kuchen aus dem Ofen nehmen, erkalten lassen und in Stücke schneiden.

Das war einfach, oder?
In diesem Sinn: Guten Appetit und bis zum nächsten Mal 🙂

Eure Simone

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