Buchrezension: Mit Oma in der Küche

Das Buch „Mit Oma in der Küche – ein Kochbuch für Große und Kleine“ ist sei gut zwei Jahren auf dem deutschen Markt und in der ersten übersetzen Auflage 2014 bei „Bassermann-Inspiration“ erschienen, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Random House aus München.

Klappentext

„Komm zu Lulu und Oma in die Küche. Lass dir von Lulu erzählen, was sie zusammen mit Oma alles kochen kann: Pfannkuchen mit selbst gemachter Marmelade, Nudelauflauf (Lulus Lieblingsgericht), die weltbeste Kürbissuppe, Blaubeermuffins und den supertollen Schokopudding.

Bei Oma lernt Lulu rühren, schneiden, abwiegen, sie wird zur Smoothie-Expertin und kann sogar Eiweiß schlagen. Ihr kleiner Bruder Harry hilft, probiert und staunt, was die große Schwester schon alles kann. Und Plüschbär Teddy spielt den Schiedsrichter beim Bananenkuchentest.“

Verlag: Bassermann Inspiration
Veröffentlichung: 1. Auflage 2014 (2011 erschienen in englischer Sprache in Australien und UK)
Preis: 14,99
Seiten: 82
Format: gebundene Ausgabe
Autorin: Louise Fulton Keats/ Rezepte von Margaret Fulton
Illustrationen: Michelle Mackintosh


Das meine ich zum Buch

Das Koch- und Backbuch umfasst 82 Seiten als Hardcover und ist circa DIN A4 groß. Durch den festen Einband lässt es sich auch für kleine Hände gut greifen und kann auch schon einmal einen Wasser- oder Fetttropfen abbekommen, ohne sich direkt zu wellen. Ein dicker Pluspunkt für das Buch.

Eigentlich wirkt das Kochbuch wie eine Art Kinderbuch, denn es kommt komplett mit liebevollen Illustrationen daher, die nicht nur kindgerecht sind, sondern die Leser mit durch die Themen der Küche nehmen. Da steht einmal die Oma mit den Enkelinnen am Tisch, um mit einem Rührer eine Torte zu backen, Pflanzen und Kräuter werden gegossen, Muffins gebacken oder Limonade zubereitet. Ein kleines Inhaltsverzeichnis führt den Erwachsenen durch das Buch und teilt sich in die Bereiche „Frühstück“, „Leibspeisen“, „Zum Naschen“ und „Abendessen“ auf. Insgesamt 32 Rezepte gibt es hier zu entdecken.

Ich war wirklich überrascht von einem Buch, das eine solch kindgerechte Aufmachung hat. Beim Blick durch die Rezepte hatte ich allerdings zuerst meinen Zweifel, ob die Rezepte tatsächlich so nach Omas Art wären. Also habe ich mir das Buch geschnappt und bei der erstbesten Gelegenheit meiner Mutter und Oma von vier Enkelkindern auf den Esstisch gelegt: Bitte einmal durchsehen und bewerten. Meine Mutter, die sehr viel kocht und backt, gerade auch mit unseren Kindern, war für mich die Person, die tatsächlich sagen könnte, ob man ein solches Kochbuch noch haben müsste oder eben nicht.

Meine Mutter verrichtete dann ihre Aufgabe auch sehr gewissenhaft und ich sah, wie sie das eine oder andere Mal schmunzelte und ein Leuchten in den Augen hatte. „Ja, das habe ich auch schon gemacht“ oder „Hach, das könnte ich mit den Kindern ja auch mal wieder machen…“ war zu hören. Sie jedenfalls war vollends begeistert. Natürlich merke man dem Buch an, dass es eine Übersetzung aus einem anderen Land – in dem Fall Australien – sei. Denn einige Rezepte wie die Scones seien deutschen Omas eher nicht bekannt. Aber das täte dem Buch nun gar keinen Abbruch. Das Buch sei eigentlich mehr als nur ein Backbuch. Denn es sei eine gute Grundlage, um gemeinsame Erinnerungen zwischen Großeltern und Enkelkindern zu schaffen.

Zum Schluss eine kleine Sache, die mich selbst gestört hat: Ich wähle mir meine eigenen Rezepte über die Visualisierung, also tatsächlichen Bildern, aus. So bin ich zum Beispiel ein großer Fan von Pinterest, wenn es um die Suche nach neuen Ideen geht. Das Koch- und Backbuch hat leider keine Bilder integriert, sondern setzt komplett auf Illustrationen. Gerade aber für die Kinder, die im jüngeren Alter noch nicht lesen können, wären Bilder aus meiner Sicht hilfreich gewesen, um Interesse zu wecken.


Mein Fazit

Alles in allem ein schönes und liebevoll gestaltetes Back- und Kochbuch, das großen und kleinen Küchenbegeisterten Lust auf gemeinsame Experimente macht und tolle Erinnerungen schafft. Deswegen bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sternen!

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